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Karibik pur,türkisblaues Meer und Sonne satt – Curaçao stand auf meinem Reiseplan!
Mitte September begann meine Reise früh morgens am Bahnhof in Mönchengladbach. Von dort ausging es mit dem Zug zum Flughafen Amsterdam Schiphol. Ab hier übernahm TUIfly Netherlands und brachte mich ohne Zwischenstopp direkt in die Karibik (bald auch nonstop ab Düsseldorf mit Corendon und TUIfly).
TUIfly Netherlands konnte während des Fluges mit gutem Essen, einem vielfältigen Entertainmentangebot und einem angenehmen Service überzeugen.
Nach knapp zehn Stunden Flugzeit hieß es dann: „Welcome to Curaçao!“ – und mein Grinsen war spätestens jetzt breiter als das TUI-Lächeln auf dem Seitenleitwerk des Flugzeugs.
Mittendrin statt nur dabei – das Wynwood Boutique Hotel
Vom Flughafen ging es mit dem Taxi direkt zu meiner Unterkunft, dem Wynwood Boutique Hotel im angesagten Stadtviertel Pietermaai in Willemstad.
Schon bei der Ankunft wurde ich herzlich von der Gastgeberin empfangen, die mich während meines gesamten Aufenthalts mit hilfreichen Informationen und Tipps rund um die Insel versorgte.
Das kleine Boutique-Hotel liegt mitten im lebhaften Pietermaai, direkt an einer Straße mit zahlreichen Bars und Restaurants. Mit seinem individuellen Design und seiner Hipster-Atmosphäre passt es wunderbar in das Viertel, das mit seiner leicht alternativen Atmosphäre besonders für alle interessant ist, die das bunte Stadtleben Curaçaos hautnah erleben möchten.
Einen schönen Kontrast zum lebhaften Treiben vor der Tür bietet der kleine, liebevoll gestaltete Garten des Hotels. Mit einem Pool und gemütlichen Sitzmöglichkeiten lädt er dazu ein, zwischendurch etwas Ruhe zu genießen.
Durch die zentrale Lage mitten in Willemstad ist das Wynwood Boutique Hotel besonders für Reisende interessant, die Curaçao gerne individuell entdecken möchten. Auch als Soloreisender habe ich mich hier bestens aufgehoben gefühlt. Die herzliche Betreuung durch die Gastgeberin und das lebendige Viertel direkt vor der Tür machten es mir leicht, mich von Anfang an wohlzufühlen.
Bei einer Free Walking Tour hatte ich die Gelegenheit, Willemstad näher kennenzulernen. In Punda gehören die farbenfrohen Häuser der Handelskade zu den bekanntesten Fotomotiven Curaçaos. Auf der anderen Seite der Sint Annabaai liegt Otrobanda, ein gemütliches Stadtviertel mit dem historischen Rif Fort, malerischen Gassen und beeindruckender Street Art. Die berühmte Königin-Emma-Brücke, die normalerweise beide Stadtteile verbindet, war während meines Aufenthalts für Wartungsarbeiten vollständig entfernt worden. Stattdessen ging es mit der Fähre über die Bucht.
Nach den Eindrücken in Willemstad ging es weiter zum Jan Thiel Beach, der mit seinem karibischen Flair sofort einen bleibenden Eindruck hinterließ. Bei einem kühlen Getränk in der wunderschönen Beachbar ließ sich die Atmosphäre besonders gut genießen.
Zum Abschluss des Tages ging es an Bord eines Katamarans. Von einem Anleger nahe der Caracas Baai führte uns die Tour zunächst über das Spaanse Water, bevor es hinaus aufs offene Meer ging. Während die Sonne langsam am Horizont verschwand, färbte sich der Himmel in den schönsten Rottönen, bis schließlich nur noch das letzte Sonnenlicht über dem Meer zu sehen war.
Bei einer Bustour ging es diesmal quer über die Insel. Den Anfang machten die Salzseen, an denen sich Flamingos in freier Wildbahn beobachten ließen. Im Shete-Boka-Nationalpark zeigte sich Curaçao anschließend von seiner rauen Seite: Hier trifft die Brandung des offenen Meeres mit beeindruckender Wucht auf die felsige Küste.
Weiter ging es zum Playa Grandi, einem kleinen Fischerstrand, der vor allem für seine Meeresschildkröten bekannt ist. Diese lassen sich hier mit etwas Glück aus nächster Nähe in freier Natur beobachten. Danach warteten mit Grote Knip und Cas Abao zwei wunderschöne Badebuchten mit hellem Sand und türkisblauem Wasser– Karibik pur und ein herrlicher Kontrast zur wilden Küstenlandschaft des Nationalparks.
Mit dem Katamaran machten wir uns auf den Weg nach Klein Curaçao. Wind und Wellen sorgten unterwegs für ordentlich Bewegung und machten die Überfahrt zu einem besonderen Erlebnis. Die letzten Meter bis zum Strand ging es mit dem Speedboot weiter.
Auf Klein Curaçao erwarteten uns türkisblaues Wasser, eine gemütliche, offene Strandlodge und jede Menge Möglichkeiten, den Tag zu verbringen. Neben einem alten Leuchtturm und den Schiffswracks, die von der bewegten Geschichte der Insel erzählen, lockte vor allem das Meer. Ob beim Schnorcheln im glasklaren Wasser oder bei einem Sprung vom Katamaran – hier ließ sich die Karibik von ihrer schönsten Seite erleben.
Für mich war Klein Curaçao das absolute Highlight meiner Reise.
Nach wunderschönen Tagen auf Curaçao hieß es schließlich: „Te aworo, Curaçao!“ – auf Wiedersehen und hoffentlich bis bald! Mit TUIfly Netherlands ging es über Bonaire zurück nach Amsterdam.
Curaçao – die versteckte Schönheit der Karibik! Die Insel hat mich mit ihren traumhaften Stränden, der bunten Hauptstadt und ihrer abwechslungsreichen Natur begeistert.
Mein Tipp: Ein Mietwagen ist definitiv empfehlenswert, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Außerdem sollte man immer ein paar kleine US-Dollar-Scheine dabeihaben, beispielsweise für Busfahrten und kleinere Ausgaben.
Kulinarisch empfehle ich die Plasa Bieu für authentische lokale Küche oder das Old Dutch. Für einen gemütlichen Drink ist die Swinging Old Lady eine tolle Adresse. Auch ein lokales Bier sollte man unbedingt einmal probieren!
Wie gelangt man ohne Zwischenstopp nach Curaçao? Ab Düsseldorf mit Corendon Airlines (ab Frühling auch mit TUIfly) oder über Amsterdam Schiphol mit TUIfly Netherlands. Die Flugzeit betrug knapp zehn Stunden.
Welche Währung sollte man auf Curaçao dabei haben? Kleine US-Dollar-Scheine sind praktisch, etwa für Busfahrten und kleinere Ausgaben.
Lohnt sich ein Mietwagen auf Curaçao? Ja, ein Mietwagen wird empfohlen, um die Insel individuell zu erkunden.
Welche Strände und Naturhighlights gibt es auf Curaçao? Jan Thiel Beach, Playa Grandi mit Meeresschildkröten, Grote Knip, Cas Abao, der Shete-Boka-Nationalpark und Klein Curaçao mit Schnorchelmöglichkeiten.
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