Bretagne

Franzosen sind stolze Menschen, die stolzesten findet man wohl in der Bretagne. Sie empfinden Ihre Heimat als die Schönste der Welt. Zumindest gehört sie zu den schönsten Gegenden, wenn man die Natur, den rauen Atlantik, interessante Küsten, alte kleine Städtchen und leckeres Essen mag. Wir haben eine Kurzreise zusammengestellt, die viele Möglichkeiten bietet, diesen schönen Landstrich kennen zu lernen. Sie kann natürlich nach Ihren Wünschen erweitert werden.

Anreise aus Deutschland nach Saint Malo. Hier müssen Sie eine längere Strecke zurücklegen. Alternativ können Sie auch in Höhe von Rouen unterbrechen und dort die schöne Kathedrale oder die Alabasterküste mit Etretat anschauen.
Wenn es zeitlich passt, bietet sich unterwegs der Besuch von Mont St. Michel an, dem berühmten Benediktinerkloster, welches malerisch auf der Insel liegt.

Übernachtung in Saint Malo.

Heute haben Sie zwei Möglichkeiten, um zu Ihrem Tagesziel Brest zu kommen.

Entweder fahren Sie entlang der Smaragdküste und der Rosa Granitküste von Saint Malo bis Brest. Hier bietet sich vormittags der Besuch der Intra Muros an, die Festung Saint Malos von deren Wehrgang Sie einen schönen Blick auf die Stadt haben.

Technikinteressierte schauen sich das Gezeitenkraftwerk an der Rance in Dinard an. Von außen sieht es aus wie eine Brücke, aber der multimediale Ausstellungsbereich im Innern zeigt die Geheimnisse der energetischen Nutzung der Gezeiten. Die klassischen Badeorte der Smaragdküste, Dinard, Saint-Lunaire und Saint Briac sur Mer lohnen einen Besuch.

Ohne den Schlenker entlang der Küste fahren Sie von Saint Malo zunächst zum Cap Frehel. Vom alten Fort hat man einen schönen Ausblick auf die Küste. Von hier geht es nach Paimpol und Le Gouffre nach Perros Guirec, immer wieder haben Sie den Blick auf diese schöne Küste mit Ihrer Weite und den langen Stränden, Dünen und Steinen mit außergewöhnlichen Formen. Am Leuchtturm Men Ruz haben Sie die Möglichkeit zu einem Spaziergang über den Sentier des Douaniers. Je nach Sonneneinfall leuchten die Felsen der Küste in einem zarten Rosa.

Alternativ fahren Sie entlang der Finistère Küste, dem äußersten Nordwesten der Bretagne bis Brignogan Plage nach Brest. Diese ist die raueste und wildeste Küste der Bretagne mit kleinen Küstenstädtchen und alten Kalvarienbergen und verstreuten Menhiren über deren Zweck und Aufstellung viele schöne bretonische Geschichten existieren. Morlaix lockt mit einem Viadukt, welches direkt über der Stadt liegt.

Übernachtung in Brest an der größten Bucht Europas gelegen. Diese Stadt hat selbst nicht so viel zu bieten, ist aber ein gutes Ziel für den heutigen Tag.

Nach der längeren Fahrt gestern, fahren Sie nach dem Frühstück nur eine relativ kurze Strecke über die Ile de Crozon bis nach Duarnenez.

Auf der Halbinsel sind Sie sozusagen am Ende der Welt angelangt. Gegenüber liegt Amerika! Von oben betrachtet bildet sie ein keltisches Triskel, dessen unter Wasser liegende Arme vom Cap de la Chèvre, der Pointe de Pen Hir und der Pointe des Espagnols gebildet werden. Von unten oder auch bei einer Wanderung auf den Klippen bietet sich ein prachtvoller Anblick. Ihre Landschaften wechseln zwischen spektakulären Klippen, Heidelandschaften, türkisfarbenen Gewässern und sanften Stränden.

Zum Abendessen und der Übernachtung fahren Sie weiter in das Städtchen Duarnenez mit seinen 4 Häfen. Die Geschichte der Stadt ist voll von Salz und Sardinen.

Heute fahren Sie von Duarnenez über die Pointe du Raz, Pont L’Abbe nach
Quimper in die Gegend um Concarneau wo Sie 2 Nächte verbringen.

Die Pointe du Raz gehört wohl zu den bekanntesten Naturschönheiten der Finistère. Suchen Sie sich ein geschütztes Plätzchen und lassen Sie bei einem Picknick das Meer, den Wind und die Weite auf sich wirken.

Die wilde, authentische Region Cornouaille erwartet Sie mit weiten Naturlandschaften, um traditionelle, farbenfrohe Volkstraditionen zu entdecken, z.B. die Hauptstadt der Trachtenhauben, Pont L’Abbe.
Freunde der bretonischen Krimis um Kommissar Dupin werden in Concarneau sicher das L’Amiral erkennen, wo der Kommissar gerne den Abschluss seiner gelösten Fälle feiert.
Diesem Juwel von einer befestigten Stadt, die im Zentrum Concarneaus von Festungsmauern und einer der schönsten Buchten der Bretagne eingeschlossen ist, kann man schwerlich widerstehen.
Die befestigte Stadt ist einer der am häufigsten besichtigten Orte der Bretagne. Im Sommer sollte man sie am besten am Morgen besichtigen. Auf einer 350 m langen und 100 m breiten Insel gelegen erkennt man sie an ihrem freundlichen Glockenturm und dem Zifferblatt der Sonnenuhr. Zwei kleine Brücken erschließen Ihnen den Weg durch die Tore der Stadtmauern. Die Hauptverkehrsader, die Rue Vauban, wird von bezaubernden Häusern mit der Stadt entsprechenden Schildern gesäumt. Von ihr gehen gepflasterte Gassen ab, die sich schließlich zum Fischereihafen hin öffnen.
Besuchen Sie auf jeden Fall die Glénan-Inseln, wenn Sie in der Gegend sind. Von Juni bis September fahren Boote u.a. von Concarneu zur Hauptinsel Saint-Nicolas. Ein wunderschöner Tagesausflug. Sieben Inseln inmitten eines Binnenmeeres mit klarstem Wasser und weißen Sandstränden … Nein, Sie sind nicht auf den Malediven, sondern in der Bretagne! Das vor der Küste von Concarneau liegende Archipel ähnelt mit seinen paradiesischen Landschaften tropischen Ländern. Schlichtweg traumhaft schön.
Auch Quimper ist ein Besuch wert. Es ist ein Vergnügen, durch die Gassen des alten Quimper zu schlendern! Fachwerk- und Erkerhäuser neigen sich zu den Gässchen mit den klingenden Namen, auf die auch die Turmspitzen der Kathedrale Saint-Corentin verweisen.

Nicht zu vergessen: Pont Aven – Diese in die grüne Flussmündung des Aven geschmiegte kleine Stadt verdankt ihre Bekanntheit Gauguins Malerschule. Schlendert man an der Bucht entlang und überquert ihre Brücken, dann ist es ein Leichtes, sich die von der Poesie dieser Landschaften und der Helligkeit des kleinen Hafens begeisterten Künstler vorzustellen.

Nach dem Frühstück geht es weiter entlang der Küste von Concarneau über Lorient, Plouharnel nach Quiberon und Carnac weiter in den Süden der Bretagne, den Golfe du Morbihan.

In Lorient liegt einer der bedeutendsten Fischereihäfen der Bretagne. Aber die Stadt ist auch bekannt für das Festival Interceltique. Rund um den Yacht- und Passagierhafen feiert ein Meer von Menschen alljährlich die keltischen Nationen. Kilts, Dudelsäcke, irische Geigen und galizische Gaïtas mischen sich dort. Nach der großen Parade, die von der Bagad de Lann-Bihoué eröffnet wird, folgen Konzerte, Fest-noz und viel Kulinarik

Nicht weit entfernt vom Golf von Morbihan in der Bretagne befinden sich die Steinfelder von Carnac (Alignements de Carnac). In dieser Art sind sie die größten Megalith-Anlagen der Welt. Die Menhire, aufrecht stehende, große Steine, wurden hier um 4500 vor unserer Zeitrechnung aufgestellt. Heute sind davon noch weit über 2800 Steine in mehreren Gruppierungen zu sehen, auf einer Fläche von 40 Hektar und einer Länge von 4 Kilometern.

Bevor Sie Carnac erreichen, fahren Sie an der Île de Quiberon auf schönen kleine Straßen entlang der Côte Sauvage. Eine spektakuläre wilde Küste im Westen, schöne feine Sandstrände im Osten – auf 14 Kilometern bietet die Halbinsel Quiberon eine Vielfalt an Landschaften, die Sie begeistern wird.

Übernachtung in Carnac.

Heute fahren Sie ins Zentrum des Golf du Morbihan, nach Vannes.
Der Golfe du Morbihan heißt auf bretonisch „Kleines Meer“. 42 Inseln wie grüne Flecken im azurblauen Meer verstreut… Eine Postkartenlandschaft, und dazu noch mildes Klima. Die Gegend ist auch bekannt für ihre Austern und Salinen, bei denen auch wieder Kommissar Dupin ermittelt hat.

Machen Sie unbedingt einen Tagesausflug auf die Inseln Ile aux Moines und Ile d’Arz:
Die Île aux Moines ist ein zauberhafter Ort! Sie verdankt ihren Namen den Mönchen der Abtei Redon, ein Geschenk des König der Bretagne im 9. Jahrhundert. Schlendern Sie durch den alten Marktflecken mit seinen von Kamelien, Mimosen und bezaubernden Fischerhäuschen gesäumten Straßen. Die Insel lässt sich zu Fuß oder mit dem am Anlegesteg zu mietenden Fahrrad erforschen.
Lassen Sie auch die Île d’Arz nicht aus. Zwanzig Minuten Überfahrt ab der Pointe de Conleau und schon setzt man den Fuß auf diese wilde Landzunge. Mit nur wenigen Erhebungen ist die Insel perfekt für Spaziergänge geeignet. An der Westküste gibt der blaue Rundweg – der schönste von allen – den Blick auf die Inseln frei und führt bis zur Gezeitenmühle an der Landspitze von Berno.

Die ganz am Ende des Golfe du Morbihan gelegene Stadt Vannes entfaltet sich mit besonderer Eleganz im Schutz ihrer Stadtmauern. Der Seehandel und die religiöse und politische Macht der Stadt kommen in den Fachwerkhäusern und den eleganten Stadtvillen zum Ausdruck. Dieses reiche Erbe bildet auch heute noch den Lebensrahmen zufriedener Einwohner und die Kulisse für schöne Spaziergänge.

Übernachtung in Vannes

Sie haben verschiedene Möglichkeiten zur Unterbrechung der Fahrt. In jedem Fall lohnt ein Stopp in Rennes, der bretonische Hauptstadt. Sie ist für ihr lebhaftes Stundentenleben und reiches historisches Erbe bekannt. Sehen Sie selbst: mittelalterliche Gassen, das Parlament der Bretagne, den großen Park Le Thabor … Der Marché des Lices ist einer der farbenprächtigsten Märkte Frankreichs. Von trendigen Boutiquen bis hin zu lebhaften Bars lässt sich die überschaubare Stadt mühelos zu Fuß und mit der Metro erkunden.

Oder Sie fahren weiter bis Reims, der Stadt des Champagner.

Eingeschlossene Leistungen

Eingeschlossene Leistungen:

1 x Übernachtung im 3 Sterne Hotel in Saint Malo
1 x Übernachtung im 4 Sterne Hotel in Brest
1 x Übernachtung im 3 Sterne Hotel in Duarnenez
2 x Übernachtung im 4 Sterne Hotel im Raum Concarneau
1 x Übernachtung im 3 Sterne Hotel in Carnac
1 x Übernachtung im 3 Sterne Hotel in Vannes

Nicht eingeschlossen: Touristische Steuern, vor Ort zu zahlen

Preis: ab 320 € pro Person
Eingeschlossene Leistungen*

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